Wo ist der Leopard?
25 03 2010Ja wo ist er nur? Nachdem hier auf der Farm ein Kalb mit einer Fleiscchwunde im Bauch notgedrungen geschlachtet werden musste und schon mehrere andere Kälbchen verschwnden waren machte sich sich unser Jäger Mathhias mit einem Gewehr bewaffnet auf die suche nach dem Übeltäter und fand ich auch bald in Form eines Leoparden. Er schoss! Doch leider nur ein Streifschuss und weg war der Bösewicht. Sowas ist verdammt gefährlich…ein angeschossener geht mehr ab als Schmidts Katze und kann verdammt aggressiv werden. Die Chefs machten sich trotzem auf die Suche nach ihm, kame aber immer nur mit weichen Knien zurück. So konnte es nicht weitergehen. Der Nachbar wurde also informiert, welcher im Besitz eines Jagdhundrudels ist die speziell auf Raubkatzen ausgerichtet sind. Und dann gings plötzlich „ratz-fatz“…Die Hunde nahmen die Fährte auf und dann wurde gejagt als gäbs kein Morgen mehr. Sieben Hunde trieben den wohl doch nicht so schwer verletzten Leoparden in eine Schlucht und dann auf einen Baum. Jetzt fühlte er sich sicher, da diese Hunde den Baum nicht hochkonnten. Er ahnte aber nicht das hinter dem ganzen Gejage natürlich bösartige Menschenwesen steckten. BUMM…Ulf hat abgedrückt…Plumps…da fiel er wie ein Stein von dem Baum runter, versuchte sich noch an den Hunden zu rächen, war aber schon zu sehr geschwächt und dann auch ziemlich schnell tot. Wie die Gladiatoren kamen die Männer mit dem Leoparden und den Hunden auf dem Auto vorgefahren. Was für ein schönes Tier!!!! Ein noch nicht ganz ausgewachsener Kater aber irgendwie doch schon verdammt groß…Und diese Pranken! Gut zum anfassen aber im Gesicht möchte man sowas lieber nicht haben. Das Fell bekommt jetzt der Nachbar, da er ja seine Hunde gestellt hat (übrigens ganz niedliche Tiere, total verschmust…denkt man garnicht das die so einen Leoparden fertig machen können) und wir bekommen den Kopf des Tieres. Jetzt haben wir eine Raubkatze weniger aber das ist schon inordnung, wir haben viele. Es geh in erster Linie darum das wir einen Kälberdieb weniger haben. Er hätte ja auch Oryx oder Spingbock essen können…dann wär auch nicht au ihn gezielt worden! Selber Schuld:-)

Ansonsten war am 21.3. „Independence Day“, Namibia wurde 20 Jahre alt und für uns alle war ein verlängertes Wochenende…Herrlich! Ostern steht genauso wie in Deutschland auch hier vor der Tür und ich vermisse jetzt schon den leckeren Lindt-Schokohasen und Krokant-Eier, denn ich habe neulich schon mal versuchsweise ein namibisches Osterei probiert. Bäh!!! Marshmallow mit einer dünnen Schicht Schokolade überzogen. Aber Osterfeeling kommt trotzdem auf durch frisch gepflanztes Ostergras im Kindergarten und schon einige hundert ausgepustete Eier.
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Ans Meer sind wir auch gefahren und natürlich haben wir ganz viele wunderschöne Berge in den verschiedensten Formen und Farben gesehen. Ach es war einfach herrlich!!! Darum auch mal wieder ein paar mehr Fotos.


Yes ja, der Kindergarten hat wieder angefangen!!! Diese wunderbaren Kinder haben sich jeder einzeln irgendwie verändert. Der eine ist größer geworden, der andere kann auf einmal deutsch sprechen und so weiter…Und auch der Kindergarten hat sich verändert. Dank des Regens ist es jetzt wunderbar grün geworden und es lässt sich richtig gut toben! Und mit Beginn des Kindergartens habe ich auch weitergemacht Porträts zu zeichnen.



Nun aber mal ein Bericht über Weihnachten und Silvester auf der Südhalbkugel:Wie schon vorher berichtet bin ich nicht wirklich in Weihnachtsstimmung gekommen und das Gefühl von einer „heiligen Nacht“ wollte einfach nicht aufkommen, aber für mich war das garnicht so schlimm denn so ist mit auch der stressige Teil des Festes erspart geblieben (Einkaufsstress). Am 24. wurde hier bis Mittags noch gearbeitet um dann ein großes Essen mit allen Mitarbeitern der Farm einzunehmen. Nachmittags haben wir Praktikanten den „Weihnachstbaum“ , einen Weißdornbusch, geschmückt. Am frühen Abend ging es dann zur Andacht in die kleine Kapelle von Krumhuk wo unter anderem “ Stille Nacht,heilige Nacht“ auf Schnalzisch gesungen wurde.









